Neue Steuerregeln für Geldspielgewinne_3

Muss man 2025 in der Schweiz Steuern auf Casino-Gewinne zahlen?

Bei den sogenannten kleinen Spielen handelt es sich um lokale Tombolas, Sportwetten des örtlichen Fussballvereins oder kleinere Pokerspiele, die nicht online oder interkantonal veranstaltet werden. In diesem Fall muss keine Verrechnungssteuer abgeführt werden, es muss aber eine Genehmigung des Kantons vorliegen. Im Umkehrschluss sind somit Gewinne aus nicht nach dem BGS zugelassenen Kleinspielen vollumfänglich steuerbar. Dies gilt insbesondere auch für Gewinne aus ausländischen Kleinspielen.

Während ein Freizeitspieler seinen kompletten Gewinn behalten kann, muss ein Berufsspieler seine Online Casino Gewinne versteuern. Ob das Finanzamt Dich als Berufsspieler einstuft, hängt unter anderem davon ab, ob Du regelmäßig Gewinne erzielst und ob diese Deine sonstigen beruflichen Einnahmen übersteigen. Sollte dies der Fall sein, werden diese Gewinne nach dem Steuerrecht als Einkommen gewertet und unterliegen damit der Einkommensteuer. Ein Gewinn bleibt ein Gewinn, doch sobald er investiert wird, entstehen neue steuerpflichtige Erträge.

Der Glückspielstaatsvertrag 2021 wolle die Spieler möglichst in einen regulierten Markt ziehen, könnte aber an einer unsachgemäßen Besteuerung scheitern, so Haucaps Befürchtung. Es gebe unzählige illegale Portale im Internet, die leicht über Vergleichsportale zu finden seien. Zum Teil könne man dort mit Kryptowährungen spielen, was für die Behörden schwer nachzuhalten sei. Beim vorgesehenen Steuersatz würden vor allem Intensivspieler abwandern, sagte Haucap voraus, „die, über die wir uns am meisten Sorgen machen“.

Im Online Casino ohne Ärger mit dem Finanzamt spielen – so geht’s

Für deren Durchführung benötigt man daher keine Bewilligung nach einem Bundesgesetz. Diese Spielekönnen durch Landesgesetze näher geregelt oder gänzlich verboten sein. Hat das jeweilige Bundesland von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht, können diese vom Glücksspielmonopol ausgenommenen Spiele frei durchgeführt werden. Zur Erlangung einer Konzession müssen zahlreiche Voraussetzungen erfüllt sein.

Solltest Du jedoch das Spielen zu Deinem Beruf gemacht haben, handelt es sich bei den Auszahlungen, welche Du vom Casino erhältst, faktisch um Dein Einkommen. Dieses musst Du bei der Steuererklärung angeben und ab einem bestimmten Betrag Abgaben entrichten. Wer in seiner Freizeit virtuelle Casinos nutzt, um dort Spaß zu haben und vielleicht auch Geld zu gewinnen, muss sich daher keine Sorgen machen, dass ein Teil des gewonnenen Betrags als Abführung an das Finanzamt einkalkuliert werden muss.

Von einer Gleichbehandlung kann jedoch weiterhin keine Rede sein. Während private Casino-Besuche und Kleinspiele ganz grundsätzlich und Grossspiele bzw. Steuerfrei bleiben, kennen Verkaufsförderungsspiele lediglich eine Freigrenze von CHF 1’000.

  • Bei der Einführung des Geldspielgesetzes wurde auch die Besteuerung von Spielgewinnen neu geregelt.
  • Solltest Du jedoch das Spielen zu Deinem Beruf gemacht haben, handelt es sich bei den Auszahlungen, welche Du vom Casino erhältst, faktisch um Dein Einkommen.
  • Diese umfassen die Deklaration von Gewinnen sowie Verlusten in ihrer Steuererklärung.
  • Sie kann aber über die Deklaration des Gewinnes im Rückerstattungsantrag in der Steuererklärung der betreffenden Steuerperiode zurückgefordert werden.

Werden die 1’000 CHF Gewinn überstiegen, unterliegt dieser Betrag ebenfalls der Verrechnungssteuer. Weiter zählen hierzu auch Mediengewinnspiele, bei welchen die Teilnahme gegen einen geldwerten Einsatz, einen Rechtsgeschäftsabschluss oder als Gratisteilnahme mit gleich guten Zugangs- und Teilnahmebedingungen gegeben ist. Bei ausschliesslicher Gratisteilnahme sind die Bestimmungen des BGS von vorneherein nicht anwendbar. Dies führt dazu, dass bei diesen Spielen die Regelungen für die Einkommenssteuer bei Glücksspielen nicht anwendbar sind. Die Gewinne sind hierbei nach der Generaleinkommensklausel zu besteuern.

Die gesetzliche Regulierung verfolgt ausserdem das Ziel, das Bewusstsein für verantwortungsvolles Spielen zu fördern und die Bevölkerung vor den Risiken der Spielsucht zu schützen. Dabei wird zwischen unterschiedlichen Arten von Glücksspielen unterschieden. In Deutschland ist das Spielen ausschließlich in Online Casinos legal, die eine offizielle Lizenz der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) besitzen. Um Auszahlungen absolut zuverlässig zu erhalten und unter sicheren Bedingungen zu spielen, solltest Du nicht auf Anbieter aus dem Ausland ausweichen. Nur wenn Du wirklich zu den wenigen Berufsspielern in Deutschland zählen solltest, musst Du eine Steuer auf Dein im Casino generiertes Einkommen zahlen.

Der Bruttospielertrag der Schweizer Casinos lag im Jahr 2018 bei 703,2 Mio. Bei diesem Betrag ist der Anreiz – vor allem bei Suchtgefährdeten – gross, sein Glück zu versuchen. Gemäss Suchtprävention des Kanton Zürichs spielen 2,8 Prozent der Schweizer Bevölkerung problematisch. Auf den steuerbaren Gewinn in der Höhe von 4’495’000 Franken und im Fall des Wohnsitzes in der Stadt Zürich würden rund 1,77 Mio. Vom Bruttogewinn verbleiben somit rund 68 Prozent bei der Gewinnerin respektive beim Gewinner.

Gleichzeitig wurden Maßnahmen ergriffen, um die Interessen und das Wohl der Spieler zu wahren. ausländische casinos schweiz Die fortlaufende Anpassung und konsequente Anwendung der Glücksspiel Besteuerung Deutschland sind für einen fairen und nachhaltigen Glücksspielmarkt unerlässlich. Die Situation vor den jüngsten Gesetzesnovellen war von Unsicherheit und Unklarheit geprägt. Steuerliche Regelungen für in- und ausländische Anbieter variierten stark. Häufig resultierte dies in Unstimmigkeiten und rechtlichen Konflikten.

Lotteriegewinne und Geldspielgewinne ab 1.1.2019

Von steuerbaren Spielgewinnen werden 5% als Einsatzkosten abgezogen, jedoch höchstens CHF 5’000 pro Gewinn. Gewinne aus Verkaufsförderungsspielen von über CHF 1’000 unterliegen zudem der Verrechnungssteuer. Mit Inkrafttreten des Bundesgesetzes über Geldspiele (BGS) und dem Wegfall des ehemaligen Lotteriegesetzes wurde eine Anpassung von Art. 1 Abs. 1 des VStG, Art. 23 und 24 DBG sowie der kantonalen Erlasse nötig, allein schon, um eine Konsistenz in der Terminologie zu erreichen.

Ein einmaliger Millionengewinn fällt somit genau wie die kleineren Gewinnbeträge unter das hobbymäßige Spielen und muss von Dir nicht versteuert werden. Auch einen angegebenen Gewinn musst du nicht versteuern, wenn Du kein Berufsspieler bist. Es geht dabei eher darum, dass Du zum Beispiel bei einem geknackten Jackpot nachweisen kannst, wo Du das Geld her hast. Bei seriösen Online Casinos mit deutscher Lizenz kannst Du dies zum Glück problemlos nachweisen, so dass es keine Probleme mit Deinem steuerfreien Gewinn geben wird.

Das bedeutet, dass eine Verlosung oder eine Zufallsauswahl alleiniger Entscheidungsfaktor für den Gewinn ist. Die Glücksspielsucht führt zu Leid und oftmals zum finanziellem Ruin. Suchtkranke Menschen spielen unkontrolliert, sie sind nervös und haben Entzugserscheinungen. Die Reinerträge aus Lotterien und Wetten werden für gemeinnützige oder wohltätige Zwecke verwendet. Gemäss interkantonaler Vereinbarung sind die beiden Lotteriegesellschaften verpflichtet, den Kantonen eine Spielsuchtabgabe zur Bekämpfung der Spielsucht zu entrichten. Diese beträgt jährlich 0,5 Prozent der im jeweiligen Kantonsgebiet mit den Lotterie- und Sportwettangeboten von Swisslos und Loterie Romande erzielten Bruttospielerträge.

Ausnahmetatbestände des Glücksspielmonopols unterliegen keiner Bewilligungspflicht des Bundesministeriums für Finanzen. Unternehmerin/Unternehmer ist, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit iSd § 2 UStG zur Erzielung von Einnahmen selbständig ausübt. Gewerblich oder beruflich ist jede nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen, auch wenn die Gewinnerzielungsabsicht fehlt.

Spiele im privaten KreisAufgrund der Einkommensgeneralklausel unterliegen Gewinne aus Spielen im privaten Kreis der Einkommenssteuer (Pokerrunde mit Freunden, Tippspiele mit Arbeitskollegen etc.). Die damit zusammenhängenden Aufwendungen können in Abzug gebracht werden (voraussichtlich aber wiederum höchstens CHF 5’000 pro Gewinn). Solche Gewinne sind somit nicht steuerfrei und müssen als Einkommendeklariert werden. Für die Erhebung der Verrechnungssteuer besteht allerdings keine gesetzliche Grundlage. Persönlicher Casino-Besuch in der SchweizGewinne aus Spielbankenspielen, die beim persönlichen Besuch eines Schweizer Casinos erzielt werden, sind vollkommen einkommens- und verrechnungssteuerfrei.

Das Spielen als Freizeitbeschäftigung erfolgt jedoch nicht in der Absicht, dies professionell zu betreiben und davon den Lebensunterhalt zu bestreiten. Der Glücksfaktor bei Glücksspielen stellt sich also in der Steuerfrage als Vorteil heraus. Das gilt für Spielautomaten, Pferdewetten, Lotto, Roulette und auch Poker. Wenn Sie lediglich von Zeit zu Zeit spielen und nicht auf regelmäßige Gewinne angewiesen sind, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, ist die Steuerfreiheit auf jeden Fall gegeben. Auch wenn grundsätzlich gilt, dass keine Steuern für Casino Gewinne anfallen, gibt es doch Dinge, die beachtet werden müssen. Die rechtliche Trennlinie zwischen Steuern und Steuerfreiheit zieht sich bei der Professionalität, mit der ein Spieler auftritt.

Prognosen zufolge soll der Online-Glücksspielmarkt bis 2027 einen Umsatz von CHF 1,5 Milliarden erreichen – mit über einer Million aktiven Spielerinnen und Spielern. Damit steigt auch der Bedarf an strikter Regulierung und verstärkten Kontrollmassnahmen. Mit dem Bundesgesetz über Glücksspiele und Spielbanken wurde der Betrieb von Spielbanken unter staatlicher Aufsicht ermöglicht. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) vergibt seither die Konzessionen und erhebt Steuern auf die Bruttospielerträge. Du selber kannst im Zweifelsfall über das Casino problemlos nachweisen, dass Du das Geld dort gewonnen hast und somit nicht zur Zahlung einer Steuer verpflichtet bist. Nein, da die allermeisten Spieler auf Online Casino Gewinne keine Steuern zahlen, müssen sie auch nicht in der Steuererklärung angegeben werden.

Der “Zufall”, von dem Gewinn und Verlust abhängen, wird allgemein als Unberechenbarkeit und mangelnde Absehbarkeit des Spielergebnisses durch die Teilnehmerinnen/Teilnehmer zu verstehen sein. Möchte der glückliche Gewinner große Summen an Familie oder Freunde verschenken, kann Schenkungsteuer anfallen. Wird der Gewinn nach dem eigenen Tod vererbt, unterliegt diese Erbschaft der Erbschaftsteuer.